Neue Ausstellung der Museen Böttcherstraße: „Die Maler des Heiligen Herzens“ // freier Eintritt für Kinder und Jugendliche

Die Museen Böttcherstraße feiern ab dem 3. Dezember 2022 die Wiedervereinigung der „Maler des Heiligen Herzens“ in einer großen Sonderausstellung. Rund 50 Werke füllen bis 12. März 2023 einen Großteil des Paula Modersohn-Becker Museums. Für Kinder und Jugendliche ermöglicht die Sparkasse Bremen ständigen freien Eintritt!

André Bauchant, Le triomphe de Neptune, 1929, Öl auf Leinwand, Sammlung Zander © VG Bild-Kunst, Bonn, 2022

Eine neue Sonderausstellung mit dem Titel „Die Maler des Heiligen Herzens“ füllt vom 3. Dezember 2022 bis 12. März 2023 mit rund 50 Werken einen Großteil des Paula Modersohn-Becker Museums.

André Bauchant, Camille Bombois, Séraphine Louis, Henri Rousseau und Louis Vivin sind vier Maler und eine Malerin, die keine künstlerische Ausbildung absolviert haben und sich dennoch in der Pariser Kunstszene im frühen 20. Jahrhundert durchsetzen konnten. Maßgeblich entscheidend für ihren Erfolg war der Kontakt zum deutschen Kunsthändler Wilhelm Uhde und dessen Ausstellung „Die Maler des Heiligen Herzens“ im Jahr 1928.

Darin vereinte er die stilistisch und motivisch grundverschiedenen Kunstwerke der Autodidakten. Neben den individuellen Maltechniken, beispiellosen Bildsprachen und der Unberührtheit vom theorielastigen Kunstdiskurs, schätzte er an ihren Arbeiten eine besondere Nahbarkeit und Zugänglichkeit, die er bei akademisch geschulten Künstlerinnen und Künstlern oft vermisste.

Henri Rousseau, Vue de Bois de Boulogne, ca. 1895, Öl auf Leinwand, Sammlung Zander

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche

Die Museen Böttcherstraße feiern ab dem 3. Dezember 2022 die Wiedervereinigung der „Maler des Heiligen Herzens“ in einer großen Sonderausstellung. Die Kunstwerke erfrischen noch heute die Sehgewohnheiten mit intensiven Farben, ungewöhnlichen Kompositionen und motivischen Neuinterpretationen. André Bauchant, Camille Bombois, Séraphine Louis und Louis Vivin sind der Beleg dafür, dass es noch weitere autodidaktische Künstlerinnen und Künstler in der Moderne neben Henri Rousseau gab, die es wert sind, aus der Vergessenheit geholt und wieder gesehen zu werden.

Umsonst ins Museum für Menschen unter 18: Das ist dank der Sparkasse Bremen möglich. Seit einigen Jahren fördert das Finanzinstitut unter dem Siegel „Wir für Kinder und Jugendliche“ Projekte in der Stadt. Die Sparkasse Bremen möchte damit die Neugier junger Kinder und Jugendlichen wecken und die Bildung nachhaltig stärken. Um allen Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre den Zugang zu Kunst zu ermöglichen, haben sie ständig freien Eintritt zu den Museen Böttcherstraße.

 


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