Sparkasse Bremen geht neue Wege in der Ausbildung

Die Sparkasse Bremen geht neue Wege in der Ausbildung. Sie bildet inzwischen nicht nur in fünf Berufsbildern aus. Die Auszubildende führen künftig auch den Fairgleichen-Store im Weserpark eigenständig

Fairgleichen – Der Store – powered by Azubis

Seit einem knappen Jahr bietet die Sparkasse Bremen als Standort für Informationen rund ihre Vergleichsportale den Fairgleichen -Store im Weserpark an. Rund 70 bis 80 Prozent der Bremerinnen und Bremer informieren sich vor dem Kauf eines Produkts auf einer Plattform. Damit sie den Überblick über  Tarife und Konditionen behalten, hat die Sparkasse Bremen den Fairgleichen-Store eröffnet.

Dort können Kundinnen und Kunden an Tablets die unterschiedlichen Angebote und Tarife vergleichen. Egalg ob in den Bereichen Baufinanzierung, Vermögensbildung, Ratenkredit, Versicherung oder Strom und Gas. Ein Service, den die Sparkasse ihren Kunden auch als Finanzvermittler bietet.

Auszubildende übernehmen Beratung der Kundinnen und Kunden im Fairgleichen Store

v.l.n.r. Unsere Azubis Annika Betkowski, Nadine Vorwerk und Bastian Korn übernehmen den Schlüssel vom Store von Sparkassenvorstand Thomas Fürst (2. v. li)

Hier übernimmt künftig ein Team aus Auszubildenden die Beratung der Kundinnen und Kunden im Store mit dem Namen:  „Fairgleichen Der Store – powered by Azubis“.„Wenn wir die Begleitung unserer Kundinnen und Kunden nun in die Hände unserer Auszubildenden legen, ist das ein großer  Vertrauensbeweis“, sagt Vorstandsmitglied Thomas Fürst.

Für die Sparkasse Bremen ist der Fairgleichen-Store auch ein Symbol für den Wandel vom klassischen Finanzdienstleister zum Finanzvermittler. „Wir sind der Meinung, dass der Fairgleichen-Store bei den Azubis sogar besonders gut aufgehoben ist. Denn unsere Auszubildenden stehen stellvertretend für die erste Generation, die uns als Finanzvermittler kennengelernt hat und wahrnimmt. Und sie nutzen alle digitalen Angebote und Kommunikationsmöglichkeiten mit der größten Selbstverständlichkeit. Die Auszubildenden sind damit perfekte Repräsentanten.“

Neue Wege in der Ausbildung

Seit einiger Zeit bildet die Sparkasse Bremen nicht nur Bankkaufleute sondern auch Kaufleute für E-Commerce, Dialogmarketing, Büromanagement oder IT aus.  Im Rahmen ihrer Ausbildung werden diese in Projekte eingebunden oder führen diese komplett eigenständig durch. Auf Basis der guten Erfahrungen geht die Sparkasse Bremen im Weserpark neue Wege. Ein Konzept, das auf die Eigenverantwortung der Auszubildenden setzt und diese weiter stärkt.

Deshalb wurde die Idee aus den eigenen Nachwuchs-Reihen gerne aufgegriffen. Annika Betkowski, die seit dem Herbst in der Sparkasse Bremen ein duales Studium zum Bachelor of Arts in Business Administration in Kooperation mit der FOM absolviert, hatte die Idee zum Azubi-Store.

Als die 23-Jährige einige Wochen vor Beginn ihrer Ausbildung mit ihrem Kollegen Jan Klein im Fairgleichen-Store arbeitete und dort einige Zeit auf sich gestellt war, stellte sie fest: „Das läuft ziemlich gut.“ So reifte in ihr das Konzept, das sie schließlich dem Vorstand vorstellte und dort auf reges Interesse stieß. „Für mich ist das hier ein absolutes Herzensprojekt“, sagt Annika Betkowski. „Alle Azubis sind hoch motiviert, hier mitzumachen.“

„Das ist eine einmalige Chance, die die Azubis hier erhalten“, so Sönke Schumacher, der zum Projektteam gehörte, das den Store letztes Jahr konzipiert hat. Vorstandsmitglied Thomas Fürst erwartet von dem neuen Konzept einen Gewinn für alle Beteiligten: Während die Kundinnen und Kunden die Sparkasse Bremen weiter als kompetenten Finanzvermittler erleben, lernen die Auszubildenden das Vermittlungsgeschäft als wichtigen Teil des Unternehmens besser kennen.

„Sie können sich hier eigenverantwortlich und unabhängig organisieren, einbringen und Erfahrungen sammeln“, sagt Thomas Fürst. „Und ich bin überzeugt davon, dass sie hier einen richtig guten Job machen werden.“


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