Wie haben sich die Märkte 2017 entwickelt?

Wir konnten zwei Trends beobachten: Zum einen hat sich Europa deutlich positiver entwickelt, als viele erwartet hatten – sowohl politisch als auch konjunkturell. Auch die anfänglich befürchteten Folgen des Brexits erscheinen inzwischen in einem neuen Licht. In den USA bleibt die Entwicklung dagegen hinter den hohen Erwartungen zurück. Präsident Trump konnte bislang die amerikanische Wirtschaft nicht wie angekündigt ankurbeln

Welchen Einfluss hat die Zinspolitik der Notenbanken?

Die amerikanische Notenbank hat im ersten Halbjahr bereits zweimal den Leitzins erhöht, dies aber so gut an die Märkte kommuniziert, dass es nicht zu Marktverwerfungen kam. Wir erwarten, dass sie erneut erhöhen, dies die Märkte aber weiterhin nicht belasten wird. In Europa ist es anders: Die EZB hat ein Interesse daran, die Zinsen niedrig zu halten. Grund dafür ist die immer noch hohe Arbeitslosigkeit in der EU trotz der insgesamt positiven Entwicklung der Wirtschaft. Generell ist die Konjunktur auf beiden Seiten des Atlantiks gut: Unternehmen können aufgrund der geringen Zinsen günstig investieren, die Aktienkurse sind entsprechend gestiegen. Wir gehen davon aus, dass sie weiter steigen werden.

Die Empfehlung für Anleger

Anleger können profitieren, indem sie in Unternehmensanleihen und Aktien investieren. Wir erwarten für 2018 erneute Rekorde bei den Dividendenausschüttungen. Weitere Optionen sind Zertifikate mit Risikopuffer auf Aktien oder Aktienindizes. Wertpapiere bilden einen wertvollen Baustein für eine erfolgreiche Anlagestrategie. Bei allem gilt: Nicht alles auf eine Karte setzen!

 


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