Bürostuhl mal anders: Sparkasse spielt Chair-Hockey

Beim Chair-Hockey Masters 2017 belegte das Team der Sparkasse Bremen den 3. Platz. Ein tolles Event des Büroausstatters BKE Fislage, das 64 Firmenmannschaften in die Messehalle 7 lockte. Die spielten nicht nur um eine gute Platzierung, sondern auch für die gute Sache. Der Erlös der Veranstaltung ging in diesem Jahr an das Projekt "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Die Halle 7 wurde zur Chair-Hockey-Arena

Als die Ausschreibung zum German Chair-Hockey Masters 2017 ins Haus flatterte, musste Lars Hofmann nicht lange überlegen. Nach der Premiere vor zwei Jahren wollte er wieder mit einem Team der Sparkasse Bremen an dieser Veranstaltung teilnehmen. „Wir können ja mit Bürostühlen umgehen“, scherzt der Leiter der Filiale Marßel. Tatsächlich hatte die bunte Truppe, die größtenteils aus Handballern und Fußballern bestand, mehr Erfahrung im Sitzen als mit dem leichten Hockeyball. Aber bereits beim letzten Turnier zeigte sich, dass das taktische Verständnis vorhanden war, und der Weg völlig überraschend bis ins Halbfinale führte. Beste Voraussetzungen also, um den Erfolg zu wiederholen?

German Chair-Hockey Masters 2017

Nachdem sich eine Mannschaft aus erfahrenen und neuen Chair-Hockey-Spielern gefunden hatte, hieß es nun am Turniertag, dem 11. November 2017  die Vorrunde zu überstehen.

64 Mannschaften hatten gemeldet und die Halle 7 in eine wahre Chair-Hockey-Arena verwandelt. Starke Konkurrenz und ein Modus, der keine Ausrutscher verzeiht. „Nur die ersten beiden jeder Vierergruppe qualifizieren sich für die K.o.-Runde“, erklärt Kapitän Hofmann. Druck, mit dem das neu formierte Team umzugehen wusste. „Eine super Stimmung, die sich auf das Team übertragen hat.“ 

Das sieht auch Martin Sievers so, der zum ersten Mal Chair-Hockey spielte. „Ein super durchorganisiertes Event – vom ersten Spiel bis zur Party im Anschluss!“. Und auch der Charity-Aspekt überzeugte das Sparkassen-Team. Schließlich unterstützt das Institut nicht nur den diesjährigen Empfänger, die Freiwilligen-Agentur mit ihrem Projekt „Balu und Du“. Mit vier Millionen Euro jährlich sorgt die Sparkasse Bremen dafür, dass viele kleine und große Ideen in der Hansestadt realisiert werden.

 

„Ein super durchorganisiertes Event – vom ersten Spiel bis zur Party im Anschluss!“
Martin Sievers – zum ersten Mal Teilnehmer der German Chair-Hockey Masters

Bis auf den 3. Platz gerollt

Durch den Turniermodus mussten sich d´Haislmacha – eine Anspielung aufs Bayrische „Tore schießen“ – schnell einspielen. Wer zu Beginn Punkte liegen lässt, gerät schnell unter Druck. Mit drei konzentrierten Vorstellungen ließen die Frauen und Männer von der Sparkasse aber keinen Zweifel daran – heute war noch Vieles möglich. „Dass wir die Gruppe so souverän gewinnen, war nicht zu erwarten“, bewertet Hofmann die ersten Auftritte seines Teams. „Wir haben schnell unsere Positionen gefunden und unser Spiel sicher aufgezogen.“ Nun konnte die Truppe befreit aufspielen. In der K.o.-Runde ging die Erfolgsstory weiter. Souverän gewannen d´Haislmacher auch das Achtel- und Viertelfinale. Erst im Halbfinale mussten sie leistungsgerecht die Segel streichen. Gegen den späteren Turniersieger „Chairleaders“ vom Frauenhofer Institut war trotz großen Kampfs nichts auszurichten. Alles versucht – doch 1:5 verloren, lautete das nüchterne Resultat. Immerhin reichte das in der Endabrechnung für den 3. Platz. Der Finaleinzug wäre die Krönung einer tollen Leistung gewesen. Aber für Ablenkung von dieser Träumerei sorgte die Party im Anschluss. Ein toller Ausklang für alle Teilnehmer. 2019 ist fest im Terminkalender vorgemerkt!

D´Haislmacha – das sind (hinten v.l.n.r.) Maik Bast, Christina Nienaber, Sebastian Winkler, Pascal Haupt, Nils Andresen, Stephan Ostendorf, Vivienne Otto, Michael Rathjen,
(vorne v.l.n.r.) Lars Hofmann, Martin Sievers und Leif Eriksons.

Spielregeln

Vier Spieler, davon immer eine Frau, versuchen auf Bürostühlen sitzend den Hockeyball ins gegnerische Tor zu schießen. 12 Minuten gibt es dafür Zeit. Eine schweißtreibende Angelegenheit einerseits. Und ein anspruchsvolles Unterfangen andererseits. Schließlich müssen der Street-Hockey-Schläger sowie der Aktionsradius eines Bürostuhls in Einklang gebracht werden. Dann noch ein wenig Spielübersicht und immer wissen, wo Ball und Gegner gerade sind. Damit alles fair zugeht, wurden alle Spiele kompetent von Unparteiischen geleitet.

In diesem Clip von SAT.1 Regional ist zu sehen, wie das in der Praxis aussieht. Und wer genau hinschaut, erkennt das Sparkassen-Team in einer Spielpause.


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Ein Gedanke zu „Bürostuhl mal anders: Sparkasse spielt Chair-Hockey“

  1. Vivienne Otto schrieb am 17. November 2017 um 11:12 Uhr:

    Es hat wieder einen Riesenspaß gemacht, dabei zu sein bei der „Wie für uns gemacht Sportart“!!!